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Infotafeln1.3Ein interessanter Themenweg macht die Spuren der einstigen umfangreichen Granitindustrie im Vilshofener Vils-Engtal sichtbar und vermittelt anhand von Informationstafeln die einstige wirtschaftliche Bedeutung sowie den Wandel zu einem wertvollen Naturschutzgebiet.

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts beanspruchte die Granitindustrie mit mehr als einem Dutzend Steinbrüchen, großen Abraumhalten, einer umfangreichen Steinverarbeitung vor Ort und ausgedehnten Bahnanlagen fast 100 Jahre lang das enge Vilstal Bild 03westliche des Stadtkerns von Vilshofen an der Donau. Ab der Jahrhundertwende bis zum Jahr 1943 wurden nach und nach Abbauflächen stillgelegt, später dann Gebäude und Werksanlagen abgebrochen.

Vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg begann die Natur, das Terrain Stück für Stück zurückzuerobern. Die Stadt erkannte damals den ökologischen Wert, kaufte 1988 viele Flächen vom Steinbruchbetreiber und konnte 1997 einen etwa 1,5 Kilometer langen Bereich zwischen Mattenhamer Brücke und dem Erholungszentrum der Stadt mit 80 Hektar Fläche unter Naturschutz stellen.

tafel2aDer Themenweg erzählt an 11 Stationen mittels Infotafeln die interessante Geschichte der Granitindustrie und lüftet das Geheimnis um zahlreich noch vorhandene sichtbare oder versteckte Relikte.

Ergänzt wird der Themenweg "Historischer Granitabbau Vils-Engtal" durch den unmittelbar im Westen anschließenden Themen-Rundweg "Lebendige Vils" mit dem Naturbeobachtungsturm als Höhepunkt.

Beide Themenwege sind über Rad- und Spazierwege gut erschlossen.

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Stadt Vilshofen an der Donau
Stadtplatz 27
94474 Vilshofen an der Donau
Tel. +49 (0)8541/208-0
Fax +49 (0)8541/208-190
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