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Großer Preis des Mittelstandes 2008 Drucken E-Mail

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Großer Preis des Mittelstandes 2008 - Kommune des Jahres

Höchste Ehrung auf Bundesebene für die Stadt Vilshofen an der Donau als „Kommune des Jahres“
„…… and the Oscar goes to Vilshofen im Passauer Land“


Am Samstag, 25. Oktober 2008 wurden im Hotel Maritim Berlin - im Rahmen einer festlichen Gala - die erfolgreichsten Unternehmen im 14. bundesweiten Wettbewerb um den „Großen Preis des Mittelstandes“ 2008 aus ganz Deutschland geehrt sowie die „Kommune des Jahres“ und die „Bank des Jahres“ ausgezeichnet. Den Titel und Preis „Kommune des Jahres“ erhielt dabei die Stadt Vilshofen an der Donau. Diese Preise wurden den „besten Partnern“ des deutschen Mittelstandes verliehen, wie die Festrednerin, Cornelia Pieper, stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP, feststellte.


Bei der Verleihung verfolgte eine Delegation um Bürgermeister Georg Krenn, Altbürgermeister Hans Gschwendtner und Altlandrat Hanns Dorfner, die zugleich auch Landrat Franz Meyer vertraten, der beim CSU-Sonderparteitag in München sein musste, mit gespannten Mienen und großen Hoffnungen die Laudatoren, die die Preisträger vorstellten.
Der Preis „Kommune des Jahres“ wurde in diesem Jahr gleich an zwei Kommunen verliehen, die sich laut Festansprache unendlich um den deutschen Mittelstand verdienst gemacht hatten. Zunächst wurden die Vertreter des brandenburgischen Landkreises Teltow-Flaeming auf die Bühne gebeten, bevor für die Delegation aus dem Passauer Land der große Augenblick kam: Vilshofen an der Donau hatte tatsächlich das geschafft, wovon viele große Kommunen nut träumen können.

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Foto v. links.: Altbürgermeister Hans Gschwendtner, Bürgermeister Georg Krenn und Altlandrat Hanns Dorfner


Der Laudator, Professor Jörn-Axel Meyer, der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirates der Oskar-Patzelt-Stiftung, erläuterte, warum sich die Jury in diesem Jahr ausgerechnet für Vilshofen an der Donau entschieden hat. Er begann seine Rede mit der Erinnerung an die kommunale Krise vor acht Jahren, als das Kraftwerk Pleinting geschlossen wurde und die Stadt schlagartig zwei Drittel ihrer Gewerbesteuereinnahmen verlor und die Arbeitslosenquote noch 14 Prozent betrug. Man reagierte mit einer Konzentration auf die Förderung mittelständischer Unternehmen und schaffte den Umkehrschwung. Heute liege die Arbeitslosenquote deutlich unter fünf Prozent. Ein anerkennendes Raunen ging durch den Ballsaal, als Meyer von der Parole sprach, die Altbürgermeister Gschwendtner damals schon ausgab, als er das Vilshofener Rathaus zur „bürokratiefreien Zone“ erklärte. Schmunzelnd der Laudator: „Ich dachte bisher, dies sein ein Widerspruch in sich“.
Bürgermeister Georg Krenn freute sich, wie die gesamte Delegation aus dem Passauer Land, sehr über die Auszeichnung und sah in der Auszeichnung aber auch einen deutlichen Auftrag an die Zukunft. Er sieht Vilshofen gut aufgestellt und gerüstet und so seien in den vergangenen eineinhalb Jahrzehnten über 1500 neue Arbeitsplätze entstanden. Vilshofen hat sich dabei besonders auch als Handelszentrum zwischen den Oberzentren Passau und Deggendorf etablieren können.
Einiges an „Strahlkraft“ sei auch durch überregional bekannte Veranstaltungen wie dem berühmten „Schwimmenden Christkindlmarkt“ oder „Donau in Flammen“ entstanden.

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Diese Außenwirkung wird nun mit dem „Großen Preis des Mittelstandes“ noch deutlich gesteigert.
Der Vorstandsvorsitzende der Oskar-Patzelt-Stiftung, Dr. Helfried Schmidt zeigte sich hoch erstaunt über die Region, die es als erste in dem Wettbewerb, der seit 14 Jahren durchgeführt wird, geschafft hat, in einem Jahr sowohl die „Kommune des Jahres“ zu stellen, als auch mit der Fensterfabrik Niederhofer eine Firma zu haben, die mit dem „Großen Preis des Mittelstandes“ ausgezeichnet wurde.
Das Zusammenspiel von bürokratiefreier Verwaltung im Rathaus, dem Stadtrat mit vorausschauender Grundstückspolitik und dem Landkreis, der Unternehmensanliegen zügig bearbeite, sei der Schlüssel zu diesem Erfolg resümierte Altbürgermeister Hans Gschwendtner. Altlandrat Hanns Dorfner betonte den Anteil des Landkreises und die Bedeutung des Preises für die gesamte Region Passauer Land, denn es sei auch Aufgabe und Anliegen des Landkreises, ein Umfeld zu schaffen, im dem sich Wirtschaft positiv entwickeln könne. Das gute Zusammenwirken von Stadt und Landratsamt mit der auch Genehmigungen schnell erteilt werden können, sei mit einer funktionierenden Verwaltung für die Wirtschaft genau so viel wert wie eine gute Infrastruktur.
Landrat Franz Meyer, der aus aktuellem Grund auf dem CSU-Sonderparteitag in München sein musste, entschuldigte sich aufs Herzlichste und gratulierte seiner größten Stadt im Landkreis Passau.
Mit dem „Großen Preis des Mittelstandes“ will die Oskar-Patzelt-Stiftung einen Beitrag zur öffentlichen Würdigung des Mittelstandes als Hoffnungsträger und größtem deutschen Wirtschaftsfaktor leisten. „Damit sollen Erfolgsbeispiele popularisiert werden“, so die stellvertretende Vorstandsvorsitzende Petra Tröger. Immerhin böten allein die ca. 3000 nominierten Unternehmen über 450 000 Arbeitsplätze, das seien so viele, wie Telekom, BASF und BMW zusammen. Seite 2003 bauten sie 131 000 neue Arbeitsplätze auf und erwirtschafteten 61,4 Milliarden Euro Umsatz.
 

 
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