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Von Natur aus begleitet unsere Flüsse ein Waldgürtel: der Auwald. Er entsteht dort, wo Hochwasser regelmäßig das Vorland überflutet. Der Auwald gliedert sich in zwei Zonen:

 

info11.3Die Weichholzaue

ist flussnah und wir mindestens einmal im jahr überschwemmt. Typische Baumarten sind die Weide, die Pappel und die Erle. Ihr Holz ist weich, leicht zu bearbeiten, dafür aber wenig widerstandsfähig. Als sogenannte "Pioniergehölze" sind sie die ersten, die vegetationsfreie Standorte besiedeln. Da stehen sie voll im Licht und wachsen schnell.

 

info11.1Die Hartholzaue

liegt höher. Hochwasser kommt hier nur alle paar Jahre hin. Die Schwebstoffe, die der Fluss mitführt, sorgen für natürliche Düngung. Die Hartholzaue bringt die anspruchsvollsten unter den heimischen Baumarten hervor: die "Edellaubhölzer" Ulme, Esche, Ahorn, Linde und Eiche.

 

info11.2

 

info11.4Der Auwald erfüllt besondere Aufgaben

Der dichte Bewuchs bremst den Hochwasserabfluss, die mitgeführten Schwebstoffe lagern sich ab und das Flusswasser wird gereinigt. Kein Ökosystem in Mitteleuropa beherbergt mehr Tier- und Pflanzenarten als ein intakter Auwald.

 

Auwald-Neubegründung

Im Lauf der Jahrhunderte wurde der Auwald gerodet und entwässert, um fruchtbare Weidenflächen für das Vieh zu gewinnen. Der ursprüngliche Auwald an der niederbayerischen Vils ist bis auf wenige Reste verschwunden - so wie an den meisten Flüssen in Mitteleuropa. Das Wasserwirtschaftsamt Deggenorf legte im Rahmen des Projektes "Lebendige Vils" vier Hektar Weichholz- und drei Hektar Hartholzauwald neu an. Insgesamt wurden 7700 Gehölze gepflanzt.

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