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info1.1Vorgeschichte

Angang der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts wurde die Vils zwischen Pöcking und Grafenmühle (Vilsabschnitt IV) auf einer Länge von ca. 15,5 km ausgebaut. Grund waren die jährlichen mehrmals auftretenden Überschwemmungen. Dabei führten schon kleinere Hochwasser zur Überflutung großer, landwirtschaftlich genutzter Flächen. Als Folge des Ausbaus wurde das mit der Hochwassergefährdung verbundene Produktionsrisiko für die Landwirtschaft deutlich reduziert und die hohe Bodvenvernässung verringert. Das Abschnieden der Altwasser und Mäander in Verbindung mit der durchgeführten Begradigung hatte eine Abflussbeschleunigung und die Verschlechterung der Ökologie zur Folge.

 

info1.2Ziele des Projektes

Mit der geplanten Renaturierung wird die Gewässterstruktur nachhaltig verbessert, wobei die positiven Auswirkungen der früheren Maßnahme erhalten werden. Ehemalige Altarme und Schlingen werden wieder an die Vils angeschlossen. Damit wird eine regelmäßige Vernässung der Aue wieder ermöglicht. Für das ländlich geprägte Gebiet um Schönerting entsteht durch die geplante Umgestaltung der Vils und ihrer Aue eine hochwertige, naturnahe Gewässerlandschaft mit wertvollen Lebensräumen. Dies vereint die Belange von Erholung und Natur.

 

Finanzierung des Projekts

info1.6Vorhabensträger ist der Freistaat Bayern, vertreten durch das Wasserwirtschaftsamt Deggendorf. Die Projektkosten belaufen sich auf ca. 1,2 Mio. Euro. Die Maßnahme wird mit EU-Mitteln aus dem Bayerischen Zukunftsprogramm Agrarwirtschaft und ländlicher Raum (BayZal/ELER, Schwerpunkt LErbe) kofinanziert.

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