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info7.1Der Lebensraum - am liebsten ruhig und feucht

Wiesenbrüter brauchen als Lebensraum ausgedehnte feuchte Wiesen oder extensiv genutztes Grünland.

 

Das Gelege - Deckung und Überblick

Als Bodenbrüter bauen sie ihr Nest in Mulden. Die Vegetation darf nicht zu dicht sein.

 

info7.2Nahrung - was so kreucht und fleucht

Wiesenbrüter ernähren sich von Regenwürmen, Insekten und deren Larven, Schnecken und kleinen Amphibien. Der lange Schnabel eignet sich ideal zum Stocher im feuchten Boden.

 

Zugvögel - dem Nachwuchs zuliebe

Die meisten Wiesenbrüter sind Zugvögel und kommen im Frühjahr aus den Winterquartieren zu uns. Hier brüten sie und bleiben bis zum Herbst.

 

info7.3Der Kiebitz - kiju-wit, kiju-wit (Vanellus vanellus)

Auffallend ist sein schwarzweißes Gefieder. Die Haube auf dem Kopf ist ganz schwarz. Er bevorzugt flache bauarme Grünlandflächen. Im Vilstal ist er noch recht häufig.

 

info7.4Die Bekassine - eine Schnepfe (Gallinago gallinago)

Charakteristisch für die Bekassine ist der lange Schnabel. Sie bewohnt Feuchtwiesen und offenes Sumpfland. Dorf findet sie in seichtem Wasser und im Schlamm reichlich Nahrung. Leider kommt sie im Vilstal nur noch selten vor.

 

info7.5Gefährdung durch Lebensraumverlust

Nicht Nachstellungen gefährden unsere Wiesenbrüter, sondern dass geeignete Brutflächen rar geworden sind. Wo Grünland gedüngt und mehrmals im Jahr gemäht wird, kann keine Brut überleben. Ebenso ungeeignet als Lebensraum ist verbuschtes Brachland.

 

Damit die Wiese Wiese bleibt

Vorhandene Feuchtwiesen werden geschützt und gepflegt. Wo sie verschwunden sind, werden neue angelegt. Um zu verhinder, dass Strauch- und Buschwerk aufwachsen, müssen die Wiesen regelmäßig gemäht werden. Dies aber erst spät im Jahr, damit zur Brutzeit genügend Nahrung da ist und die Gelege ausreichend Deckung haben.

 

info7.9Flachwasserzonen - Speisekammern für Wiesen

Bei trockener Witterung finden Watvögl kaum Würmer oder Schnecken. Der ausgedörrte Boden ist zu hart für die Nahrungssuche. Deshalb schaffen wir Kleingewässer mit Flachwasserzonen und Schlammbänken.

 

 

Der Tümpel - das Wasserloch des Wiesenbrüters

Das Wasser steht höchtens knietief. Ufer und Sohle bleiben so, wie der Bagger sie zurück lässt. Der Boden wird weder planiert noch begrünt.

info7.7

 

Die Seige - das Buffet ist eröffnet

Optimal ist, wenn das Grundwasser angeschnitten wird. Auch Regen- oder Hochwasser füllen die Mulde auf.

info7.8

 

info7.6Wiesenbrüter sind sehr störanfällig! Betreten Sie deshalb in der Natur die Wiesen nicht. Lassen Sie Ihren Hund nicht frei laufen.

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